Rafting Guide

Rafting ist eine Wassersportart, die immer populärer wird.

Sie ist zwar relativ leicht zu erlernen, aber es besteht dennoch stets ein gewisses Verletzungsrisiko oder eine Gefahr bei der Ausführung. Aus diesem Grund sollten Anfänger bzw. Neueinsteiger nie ohne einen erfahrenen und ausgebildeten Raftingguide einen sogennanten Raft unternehmen.

Diese Rafttingguides sind für die gesamte Gruppe und auch das komplette Unternehmen verantwortlich. Dementsprechend sollten diese Individuen über eine gute Ausbildung und eine gewisse Charakterstärke verfügen. Denn sie sind für das Wohlergehen und das Verhalten aller Insassen verantwortlich und sollten, im Idealfall, über natürliche Autorität und ein gutes Durchsetzungsvermögen verfügen.

Da die Teilnehmer einer Gruppe alle unterschiedliche Menschen sind und es auch schwierigere Charaktere bei einem Raft geben kann, erhält der angehende Raftingguide auch eine psychologische Schulung, neben seiner fachlichen Ausbildung. Er muss in gewissen Stresssituationen selbst die Ruhe bewahren und diese Situationen, genauso wie zwischenmenschliche Konflikte, souverän lösen können. Der Guilde sollte in diesen Extremsituationen klare Anweisungen geben, die dann auch genau ausgeführt werden. Diese kritischen Momente werden in der Ausbildung des Raftingguides natürlich simuliert.

Für seine Akzeptanz, innerhalb der Gruppe, ist die fachliche Kompetenz des Guides natürlich mitentscheidend. Eine natürliche Autorität ist von Vorteil, aber die Teilnehmer müssen auch das Gefühl haben, dass ihr „Kapitän“ weiß war er tut und wovon er redet. Er muss sich sowohl mit dem Material auskennen, als auch seine Funktionsweise erklären können. Flexibilität und eine Gabe zur Improvisation sind natürlich auch von Vorteil. Des weiteren sollte der Guide auch im Stande sein kleinere Schäden selbst zu beheben.

Ebenso wichtig ist seine Voraussicht das Wetter und die Flussbewegungen betreffend. Deshalb erhält der Raftingguide auch eine Ausbildung in Wetterkunde und Wasserkunde. Diese Fähigkeiten werden auch direkt im bzw. am Wasser geprüft. Natürlich kann auch der beste Guide mal in die Situation geraten, dass seine Gruppe „im Wasser landet“. Deshalb sollte er ein sehr guter Schwimmer sein und über den „Rettungsschwimmer-Schein“ verfügen. Die Ausbildung zum Rettungsschwimmer ist nicht immer Teil der Ausbildung eines Raftingguides, ist aber an einigen Schulen Voraussetzung, um überhaupt zur Ausbildung zugelassen zu werden.

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