Rafting-Tour Ötztaler Ache Erlebnisbericht

Die Feelfree-Base in Ötz bietet alle möglichen Outdoor-Aktivitäten an – sei es Rafting, Canyoning, Bogenschießen, etc… Wir entschieden uns für die White Water Professionals Tour. Nachdem wir mit unserer Unterschrift versichert hatten mit dem Leben abgeschlossen zu haben (kleiner Scherz, natürlich „nur“ der „Ich bin mit der Gefahr bewußt und ich kann Schwimmen“ Zettel) verfrachteten uns James – ein schon fast tirolerisch sprechender Engländer aus Cornwall, und seine Komplizen in Minibusse und fuhren uns zum Put-in-Point.

Dort gab’s kurze Sicherheitseinweisungen und etwas längere Technikanweisungen und danach trugen wir das Raft auch schon über die Böschung in die Ötztaler Ache. „Rafting auf der Ötztaler Ache bedeutet Powern von Anfang bis Ende“, meinte James, und so übten wir in den ersten 5 Minuten auch nochmal alle Manöver im Nasstraining. Vorwärts, mehr Power! Links vor, rechts zurück, ins Boot!! … und was es sonst noch alles gab wurden für den Ernstfall geprobt. Und der lies nicht lange auf sich warten, denn nach der kleinen Schonfrist ging’s wie versprochen echt ab. Der erhöhte Wasserstand trug sein übriges dazu bei, dass wir teilweise anstelle des Himmels den grauen Boden des Boots vor Augen hatten, dass sich im Wellental aufbäumte wie ein störrischer Hengst, der sich sträubt gezähmt zu werden.

An einer Stelle muss man sogar das Boot an einer Walze vorbeitragen. Als wir uns vom Schleppen gerade am Boot angelehnt ausruhen schaut unser Guide nachdenklich zur Walze rüber und meint: „Im Winter ist der James da mitn Kajak runtergesprungen“. Ich: „?!?“ Er: „Ja das geht, aber man muss halt genau im Kehrwasser landen, sonst geht’s nit guat aus! Und es geht nur mit dem Kajak.“ Aha…also ich bin froh, dass wir bei unserem Ötztaler Ache Rafting das Boot rundherum getragen haben.

Auch danach ging die wilde Jagd munter weiter und nach den rund 2 Stunden war sich die ganze Rafting-Mannschaft einig, dass sie ausgepumpt ist. Nachdem wir wieder in die Base zurückkehrten gab’s jedoch erstmal einen Schnaps zum Lebensgeister aufwecken und daran anschließend eine warme Dusche. Und prompt fühlten wir uns auch wieder wie neu geboren und begannen schon die nächsten Rafting-Abenteuer zu schmieden. Denn das Ötztaler Ache Rafting mit Feelfree hat definitiv Lust auf mehr gemacht!

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Rafting-Tour Ötztaler Ache

Überblick:

Schwierigkeit: WW-Stufe 2-3
Ötztaler Ache auf einer größeren Karte anzeigen
Länge: 13 km
Dauer: ca. 0 – 3 Stunden
Region: Ötztal
Veranstalter: Feelfree
Kosten p.P.: ca. 60 €

Tour-Bewertung

Strecke: [rating:5]
Sicherheit: [rating:5]
Tour-Guide: [rating:5]
Overall: [rating:overall]

Erlebnisbericht

Gastbeitrag von Manuel

Rafting auf der Ötztaler Ache – das ist fast die Creme de la Creme die man als Rafting-Laie in Österreich erreichen kann. Mit Schwierigkeiten bis zu 4+ geht’s beim Rafting auf der Ötztaler Ache tatsächlich an die Grenzen eines Laien wie mir. Doch nun der Reihe nach:

…weiterlesen: Der Reihe nach…

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Rafting-Tour Inn

Überblick:

Schwierigkeit: WW-Stufe 2-3
Tirol, Österreich auf einer größeren Karte anzeigen
Länge: 12 km
Dauer: ca. 7 – 8 Stunden
Region: Tirol (Österreich)
Veranstalter: weiß ich nicht mehr
Kosten p.P.: ca. 65 €

Tour-Bewertung

Strecke: [rating:4]
Sicherheit: [rating:5]
Tour-Guide: [rating:5]
Overall: [rating:overall]

Erlebnisbericht

Gastbeitrag von unbekannt

Meine erste Rafting-Erfahrung habe ich auf dem Inn in Tirol gemacht.

In der Früh gings in München mit dem Auto los nach Österreich, genauer gesagt zum Fluss Inn.Um zum Veranstaltungsort zu gelangen, mussten wir mit dem Auto eine Bergstraße hinauffahren.Oben angelangt, trafen wir auf viele Autos, nochmehr Schlauchboote und eine große Menschenmenge.

…weiterlesen: Lasst‘ uns raften!

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Rafting-Tour Inn-Erlebnisbericht

Nach der Anmeldung an der “ Rezeption “ bekamen wir eine kurze Beschreibung wie der Rafting-Tag abläuft. Danach sind wir in einen Schuppen gegangen, um uns unsere Rafting-Ausrüstung in der richtigen Größe auszusuchen (Helm, Neoprenanzug, Schwimmweste). Darauf wurden Gruppen gebildet, die in die verschiedene Boote aufgeteilt wurden. Insgesamt gab es 5 Schlauchboote , die je mit 10 Teilnehmern und 2 Tourleitern besetzt waren. Jedes Team musste sein Raft jetzt zum Inn tragen.

Um sich an die Temperaturen des Inns zu gewöhnen, sollte jeder Teilnehmer bis zum Bauch in den Inn gehen, wobei die ersten schon von der starken Strömung erfasst wurden und von den Teamleitern aus dem Wasser gezogen werden mussten. Da das Wetter an diesem Tag nicht sonderlich warm war, waren wir alle dankbar, dass wir einen Neoprenanzug hatten. Jetzt ging es auch schon los, die Rafting-Boote wurden ins Wasser gesetzt und alle Teilnehmer setzen sich rein.

Es waren immer 2 „Steuermänner“, einer aus dem Team und ein Teilnehmer. Der erste Kilometer auf dem Inn verlief ruhig, wir wurden jedoch schon vom Team darauf vorbereitet, dass der nächste Abschnitt wilder und abenteuerlicher wäre. Man konnte schon von weitem die erwarteten Stromschnellen sehen, durch die wir dann mit Geschrei der Frauen durchfuhren. Nach ca. einer Stunde Fahrt wartete am Ufer bereits ein Team, das Brotzeit für zwischendurch mit einem Auto gebracht hatte. Wir steuerten unser Boot ans Inn-Ufer, verdrückten unsere Brote und nach einer kurzen Pause ging es auch schon weiter. Das Team meinte, die nächste Aufgabe sei es, den kommenden Abschnitt zu überstehen , ohne dass irgendjemand aus dem Boot fällt. Wie es kommen musste flogen gleich 5 Leute aus dem Boot, konnten sich jedoch in einem weniger schnellen Abschnitt des Inns mit Hilfe wieder ins Boot ziehen. Jetzt durfte jeder, der wollte vom Boot aus in den Inn springen, man wurde jedoch mit einem Seil am Rafting-Boot gesichert, da das Wasser dieses Abschnitts sehr schnell war.

Nach der Sprungaktion verlief die Rafting-Tour mehr oder weniger wild, mit einigen Stürzen ins Wasser, viel Geschrei und nochmehr Spass. Die Tour endete an einem Bootshaus, an dem wir die Schlauchboote aus dem Inn zogen. Wir haben unserer Ausrüstung ausgezogen und sind alle nochmal in den Inn gesprungen. Nachdem wir uns im Bootshaus geduscht hatten, wurde das Rafting-Abenteuer noch mit einem gemeinsamen Abendessen am Lagerfeuer beendet. Der Tag war mit allem drum und dran ein tolles Erlebnis und für alle, die Spass an Action und Abenteuern haben zu empfehlen.

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Rafting-Tour auf der Saalach

Überblick:

Schwierigkeit: WW-Stufe 2-4
Rafting-Tour Saalach auf einer größeren Karte anzeigen
Länge: 13 km
Dauer: ca. 4 – 5 Stunden
Region: Berchtesgaden
Veranstalter: straub-naturerlebnis.de
Kosten p.P.: ca. 55 €

Tour-Bewertung

Strecke: [rating:5]
Sicherheit: [rating:5]
Tour-Guide: [rating:5]
Overall: [rating:overall]

Erlebnisbericht

Beitrag von Christiana

Vor Kurzem durfte ich mein erstes Rafting-Erlebnis bestreiten. Zwei liebe Freunde hatten mir zum Geburtstag Gutscheine für eine Rafting-Tour auf der Saalach geschenkt.

Als 4-er Trupp zogen wir somit eines Sonntag morgens Mitte September los. Die Vorfreude war anfangs noch etwas verhalten, nachdem die Außentemperaturen bei nur 8°C lagen. Keiner von uns konnte sich so recht vorstellen, in nur kurzer Zeit ins kalte Wasser steigen zu müssen.

…weiterlesen: Auf geht’s zur Saalach

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Rafting-Tour auf der Saalach: Frau über Bord

Frau über Bord – oder auch: auf Tuchfühlung mit der Saalach

Mein persönliches Highlight der Rafting-Tour ereignete sich dann auf der zweiten Weghälfte. Wir wollten, mit neuer Energie aufgetankt, an einem Felsen bei Wildwasserstärke IV vorbei fahren. Anstatt genau dran vorbei zu kommen, trafen wir jedoch voll auf ihn drauf. Es gab einen Ruck – und Zack – lag ich im Wasser. Bei einem solchen Erlebnis wird einem dann bewusst, was für eine Kraft Wasser hat, und wie wichtig die Trockenübungen zum Beginn der Rafting-Tour sind.

Zunächst musste ich damit kämpfen, wieder an die Wasseroberfläche zu kommen. Im Wasserwirbel gefangen war es jedoch zunächst schwer zu entscheiden, wo nun oben und unten war. Schlammgetränktes Flusswasser ist als Getränk übrigens nicht zu empfehlen, jedoch hatte ich davon ungewollt mehr als reichlich.

Da gingen mir dann wieder die Worte des Rafting-Guides durch den Kopf: Wenn ins Wasser gefallen, dann gerade hinlegen, Füße voraus, damit man nicht mit dem Kopf auf Steine schlägt. Und siehe da, es funktionierte. Kaum an der Wasseroberfläche angelangt griffen dann aber auch schon die ersten Hände nach mir und unser lieber Rafting-Guide zog mich zurück ins Boot. Ich muss dazu sagen – ich war keine 30 Sekunden im Wasser gewesen!

Das Ende einer gelungenen Rafting-Tour

Der Rest der Rafting-Tour ging dann gemütlich zu Ende. Die Nebelwolken, die sich in die Bergwelt rechts und links der Saalach gelegt hatten, und die dunklen Wälder gaben dem ganzen einen wunderschönen, fast märchenhaften Anblick.

Zurück im Straub-Gebäude konnten wir dann – nach kurzer Säuberung unserer Rafting-Kleidung – unter die heiße Dusche.

Zum Ausklang des sehr erlebnisreichen, eindrucksvollen und adrenalin-gefüllten Tages gab es dann Schnitzel in der benachbarten Gaststätte.

Und das Fazit für die Rafting-Tour auf der Saalach?

Gerne wieder!

Unser Rafting-Guide war nicht nur nett, sondern wusste auch genau was er tat.
Die Strecke die Saalach hinunter war wunderschön.
Das Wetter war – im Nachhinein gesehen – perfekt.
Unser Rafting-Team war super nett.

Also eine perfekte erste Rafting-Tour und ein rundum gelungenes Erlebnis!

Vielen Dank an dieser Stelle an das Team von der Firma Straub für die super Betreuung und natürlich an meine beiden Freunde, die mir mit den Gutscheinen diese Freude bereitet haben!

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Rafting-Tour auf der Saalach: Volle Kraft voraus!

Volle Kraft voraus die Saalach hinunter!

Nun waren wir endlich bereit für die Rafting-Tour. Die Rafts wurden ins Wasser gelassen, die Mannschaft nahm Platz und los gings mit „alle vorwärts“ die Saalach entlang. Zunächst war alles ruhig, hin und wieder kräuselte sich das Wasser. Wir paddelten gemütlich vor uns hin und hörten den Geschichten unseres Guides zu. So lernten wir beispielsweise, dass die Außentemperaturen ideal waren– trotz anfänglicher Skepsis. Angeblich ist ein kühleres Wetter sogar besser bei einer Rafting-Tour als die Hitze im Hochsommer, da die hohen Temperatur-Unterschiede zwischen der Luft und dem auch im Sommer kalten Saalach-Wasser dann wohl bei einigen Leuten zu Kreislaufproblemen führen können.

Doch die erste Stromschnelle kam unvermeidlich näher. Dann hieß es plötzlich stärker paddeln. Schnelle Anweisungen des Guides folgten in sehr kurzen Abständen: „rechts vor, links zurück, alle zurück, alle vor, stop“…

Da stieg plötzlich das Adrenalin und wir wussten: das ist Rafting!

Nachdem die erste Stromschnelle überwunden war, hatte keiner mehr Lust auf stilles Wasser. Wir wollten plötzlich mehr Stromschnellen, Kehrwasser und alles, was die Saalach so zu bieten hatte erleben. Zielsicher steuerte unser Rafting-Guide uns dabei durch den Fluss. Da keiner von uns über Bord ging, sprangen wir in ruhigen Stücken dann zum Spaß freiwillig ins Wasser und ließen uns ein Stückchen treiben.

Sprung ins Klamm-Becken

Auf halbem Wege der Rafting-Tour hatten die Guides dann noch ein extra Schmankerl für uns eingeplant. Die Boote wurden an das Ufer der Saalach gezogen und es ging ein kleines Stück landeinwärts. Dort tat sich plötzlich eine Klamm vor uns auf, an deren Anfang sich ein natürliches Wasserloch gebildet hatte. Von 3 Meter Höhe konnte jeder der wollte seinen Mut unter Beweis stellen, und in das natürliche Becken springen. Dies ließ sich keiner der Gruppe entgehen. Zapfig kalt war das Klamm-Wasser!

Zur Stärkung gab es Müsliriegel. Dann ging die Rafting-Tour schon wieder weiter.

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Rafting-Tour auf der Saalach: Auf geht’s zur Saalach!

Auf geht’s zur Saalach!

Ausgestattet mit Badesachen, alten Turnschuhen und Handtuch fuhren wir nach Schneizlreuth, einem kleinen Ort im Berchtesgadener Lande nahe der Saalach, den sogar unser Navi nur schwer finden konnte. Dort hat die Firma Straub ihr Hauptquartier, von der die Rafting-Tour durchgeführt wurde. Was uns gleich alle sicherer fühlen ließ, war die Info: „Durchführung der Rafting-Touren durch staatlich geprüfte Guides“.

Vorbereitung für die Rafting-Tour

Vor Ort wurde man erst einmal in die Umkleidekabine geschickt, in der man sich dann in die Badesachen werfen durfte. Wir wurden mit Neoprenanzügen, Westen, Neoprensocken, Schwimmwesten und Jacken ausgestattet. Da wurde es dann gleich wieder etwas wärmer. Zu guter Letzt kam noch der Helm auf den Kopf und es wurden Schnüre an die Brillenträger verteilt, damit die Brillen auch fest auf den Nasen saßen.

Mit insgesamt knapp 25 Leuten ging es dann mit dem Bus ca. 10km die Saalach hoch, von wo aus unsere Rafting-Tour starten sollte. Dort warteten auch schon die Rafts auf uns. In 6-er Gruppen aufgeteilt wurden wir einem der Guides zugeordnet.

Und schon hieß es selbst anpacken! Die Rafts mussten zur Saalach getragen werden. Da war es gut, dass wir ein paar starke Herren dabei hatten! Zur Überraschung aller Teilnehmer wurden die Rafts jedoch nicht ins Wasser gelassen, sondern neben der Saalach abgestellt. Dann hieß es einsteigen. Die Plätze wurden verteilt – die starken Herren nach vorne, die „leichten“ Damen nach hinten, der Rest ins Mittelfeld. Trockenübungen standen auf der Tagesordnung. „Vor“ „zurück“ „links vor, rechts zurück“ „Vordermann rechts zum Abspringen bereit machen“ „Alle nach links!!!!“ etc. etc. etc. Es war erstaunlich, wie viele Leute nicht wussten wo rechts und links ist! Nach einigen Versuchen hatte es dann aber auch der Letzte verstanden. Es folgten noch ein paar „Mann über Bord“-Übungen, dann waren wir startklar.

Doch wer dachte, er könne die Rafting-Tour evtl. trocken durchstehen, der hatte sich getäuscht. Die gesamte Rafting-Gruppe wurde zunächst in die Saalach geschickt. Bei 7°C nicht ganz so lustig. Als das Wasser einen so ein paar Meter mit sich trug und der Neoprenanzug sich langsam mit Wasser füllte, kam es zu Schnappatmungen und überraschten Aufschreien. Doch die Anzüge hielten, was sie versprechen: nach dem ersten Schock wurde es ganz schnell mollig warm darin! Ein paar Schwimmübungen folgten – immer seitlich schwimmen, hinter Steinen Schutz suchen, etc. etc.

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